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Ist dein Garten trist und grau?

Komm zum OGV!

Hier blüht Dir was...

Tipp für den Mai 2019

Insekten- und Bienenpflanzen für den Garten

Wer sich mit insektenfreundlichen Pflanzen beschäftigt, denkt zuerst oft an Stauden und blühende Gehölze.

Dabei wird übersehen, dass viele unserer Beet- und Balkonpflanzen eine ganz wichtige Nahrungsquelle für Insekten darstellen können. Diese blühen im Gegensatz zu vielen Gehölzen während der ganzen Sommermonate ausdauernd und sind somit ein kontinuierliches Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere heimische Insekten.

Besonders ungefüllt oder halbgefüllt blühende Pflanzen bieten Nektar und Pollen an.
Von der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg sowie der Landesanstalt für Bienenkunde Hohenheim wurden dazu verschiedene Untersuchungen durchgeführt.

Besonders empfehlenswerte Beet- und Balkonpflanzen für Bestäuber sind zum Beispiel: Vanilleblume, Gazania, Lobelie, Gaura, Tagetes, Salvie, Bidens, australische Fächerblume, Dahlie, Schneeflockenblume, Euphorbia und viele mehr.

Gerne berate ich Sie in meiner Gärtnerei bei der Zusammenstellung eines insektenfreundlichen Balkonkastens.

Mit blumigen Grüßen
Sigrid Herber

Erster Termin unserer diesjährigen Vortragsreihe "Artenreicher Genießergarten".

Rund 30 Interessierte sind gekommen und haben dem unterhaltsamen und interessanten Vortrag von Frau Herber, Inhaberin der Gärtnerei Sämann, im Garten der Familie Pabsch zugehört und zugeschaut. Den Zuhörern wurde gezeigt, wie man ein Hochbeet aufbaut, worauf man achten sollte, welche Düngemöglichkeiten es gibt und vieles mehr.

Es wurden drei Beete bepflanzt.

Osterfeuer auf dem Heuberg 2019

Die Rahmenbedingungen, wie gutes Wetter, sehr gute musikalische Unterhaltung und Topverpflegung haben ca. 150 Besucher am Ostersamstagg auf den Balinger Heuberg gelockt.

Liebe Mitglieder und Freunde des Obst- und Gartenbauvereins Balingen,

Gemeinsam feiern, gemeinsam essen, gemeinsam danken! Bereits zum 4. Mal in Folge konnte der 1. Vorsitzende des Obst- und Gargenbauvereins Balingen und des Imkervereins Balingen-Geislingen-Rosenfeld, Friedrich Scholte-Reh, einen Scheck mit dem stattlichen Betrag von 1.200,-- € Herrn Elmar Weis, dem 1. Vorsitzenden der Ökumenischen Hospizgruppe Balingen, überreichen. Mit solch einem Erfolg macht das Erntedankfest immer besonderen Spaß.

Wir planen bereits das nächste Erntedankfest ... und laden Sie heute schon herzlich dazu ein ...

Ist der neue Trend, unsere Gärten in Schotterflächen umzugestalten,

die dann auch noch mit einer Folie unter dem Schotter dafür sorgen soll, dass keine unerwünschten Unkräuter wachsen können, der richtige Weg?

Es gibt auch Grundstücksbesitzer, die den anderen Weg gehen wollen – einen Garten als Wohlfühloase zu nutzen, der gleichzeitig genügend Fläche zum Spielen lässt, aber auch Blühflächen und Bereiche zur Selbstversorgung mit Obst, Beeren und Gemüse schafft.

Mit diesem Thema wurden der OGV-Vorstand in den letzten Jahren immer wieder konfrontiert. Denn ist so etwas auch auf kleinstem Raum möglich – und was muss ich dabei beachten? Gleichzeitig soll dieser Garten pflegeleicht und ohne großes Wissen bearbeitbar sein …

Deshalb hat der OGV Balingen e. V. bereits im letzten Jahr ein Konzept entwickelt, und konnte dank fachlicher Unterstützung aus den eigenen Reihen und dank finanzieller Unterstützung durch das Ministerium Ländlicher Raum und dem Landratsamt Zollernalbkreis aus über 15 Bewerbungen vier Musterflächen in Absprache mit den Besitzern auswählen und so gestalten, damit sie und wir den Zielen möglichst nahe kommen.

Wir wollen nun nach einem halben Jahr Umsetzungsphase erstmals jedem Gartenbesitzer Mut machen, seinen Garten so naturnah wie möglich mit heimischen Gehölzen und Pflanzen zu gestalten, dass man sich darin wohlfühlen kann und gleichzeitig auch sein eigenes Gemüse und seine eigenen Beeren ernten kann.

Wir wollten und wir wollen keinen schönen vielseitigen Bauerngarten entstehen lassen, sondern pflegeleichte Flächen gestalten, die den heutigen Ansprüchen – wenig Zeit, kleine Flächen – Rechnung trägt. Vielleicht deshalb unser Projektname „Artenreicher Genießergarten”.

Ob uns das gelungen ist, auch was während der Umsetzung alles nicht so toll war, möchten wir den Lesern dieser kleinen Broschüre in Form von vier Berichten – auch aus der Sicht der Balkon- und Gartenbesitzer – schildern. Auch ein Obst- und Gartenbauverein kann mit ehrenamtlichen Engagement so ein Projekt umsetzen!

Mit gärtnerischem Gruß
Friedrich Scholte-Reh
1. Vorsitzende